Lungenarzt-Zentrum Mannheim

Labor-Untersuchungen

Labor

Venöse Blutentnahme: Mittels einer Kanüle wird Blut aus einer Vene in der Armbeuge abgenommen, zur Untersuchung in ein externes Labor geschickt. Das Labor meldet die Blutwerte an den einsendenden Arzt, der dann entsprechende Maßnahmen veranlasst in Absprache mit dem Patienten.
Bei uns heißt das, bei auffälligen Befunden melden wir uns beim Patienten. Wenn das Labor unauffällig ist, melden wir uns nicht. Gerne kann der Patient die Befunde für den Hausarzt auch anfordern.

Zusendungen von Therapieplan und Verordnung erfolgen nur gegen Portoauslage.

Sputum-Diagnostik

Der Auswurf (Sputum) eines Patienten kann makroskopisch und/oder mikroskopisch und kulturell untersucht werden:

Makroskopische Untersuchungen

Diese Untersuchungsmethode sollte zur Routine-Untersuchung bei Patienten mit Lungenerkrankungen gehören. Sie erfasst die Menge und Farbe des Sputums sowie eventuelle Blutbeimengungen. Bei Infektionen oder Bronchiektasen ist zum Beispiel die Menge des Sputums stark erhöht, seine Farbe ändert sich insbesondere bei bakteriellen Super-Infektionen (gelblich-grünliche Verfärbung infolge von Eiter), und das Auftreten von Blutbeimengungen ist ein Hinweis auf Lungenembolie, Tuberkulose, , einen Tumor , akute Bronchitis, Bronchiektasen, Fremdkörperaspiration u.v.a.m.

Mikroskopische und kulturelle Untersuchungen

Diese Methoden umfassen die mikroskopische Beurteilung der Zellbestandteile im Sputum und das Anzüchten bakterieller Sputumkulturen zur Identifizierung von Erregern (zum Beispiel bei Lungenentzündung, Bronchitis, Tuberkulose) und zur zytologischen Untersuchung (beim Verdacht auf Tumoren). Außerdem dienen sie zur Beobachtung bestimmter Krankheitsbilder (zum Beispiel erhöhte Anzahl von eosinophilen Granulozyten bei Asthma, Vorkommen von elastischen Fasern bei Lungenabszessen).

Rachenabstrich-Diagnostik

Mit einem Rachenabstrichstäbchen ein Abstrich entnommen, dieser Abstrich wird ans Labor geschickt, zur Bebrütung in geeigneten Nährmedien im Brutschrank. Nach Bebrütungszeit von 4-5 Tagen wird festgestellt, ob pathologische Keime, also krankmachende Keime in dem Abstrich festgestellt werden konnten, wie die Keime heißen und gleichzeitig werden Antibiotika auf ihre Wirksamkeit, Hinrichtung der Abtötung dieser Keime getestet. Die Antibiotika und der Keimbefund wird an den einsendenden Arzt geschickt, sodass dieser eine entsprechende Therapie mit den ideal wirkenden Antibiotika veranlassen kann.

Versand von Rezept und Therapieplan nur gegen Portoauslage.